
Manuela Nedjari, examinierte Pflegekraft und ehrenamtlich im Verein Letzte-Hilfe tätig, referierte Mitte Februar im Gemeindehaus in Asendorf zu dem kleinen 1x1 der Sterbebegleitung.
Die 20 Teilnehmerinnen aller Altersklassen mit den unterschiedlichsten Beweggründen wurden liebevoll in das Thema eingeführt. Es ging sowohl um die Rettungskette der Palliativversorgung und die Beschreibung des Sterbevorgangs an sich, als auch um die ganzheitliche Anschauung unter körperlichen, psychologischen, spirituellen und sozialen Aspekten. Viele Begrifflichkeiten wurden geklärt und Vorgehensweisen vorgestellt. Jede Teilnehmerin wurde, soweit es erwünscht war, einbezogen und konnte eigene Erfahrungen einbringen. Es wurde bewusst gemacht, wie sinnvoll es sein kann, viele Fragen im Voraus zu klären, beispielsweise: "Was ist Ihnen wichtig am Lebensende? Wer soll für Sie entscheiden? Wo möchten Sie gerne sterben? Wie möchten Sie gerne behandelt werden? Wann hat das Leben für Sie noch einen Sinn?"Je größer die Auseinandersetzung mit diesem Thema ist, um so leichter fällt es, praktische Fragen zur Trauerfeier und Umgang mit Besitztümern anzugehen.